29.10.2025: NVIDIA baut KI-Supercomputer für US-Energieministerium | OpenAI und Microsoft mit neuer Struktur

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00:00:06: Heute legt Nvidia nach.

00:00:24: Und zwar wird NVIDIA für das US-Energieministerium sieben neue KI-Supercomputer bauen.

00:00:31: Der Einsatz soll von Kern-Sicherheitssimulation bis Fusionsforschung reichen, heißt also Grundlagenforschung.

00:00:41: Und parallel meldet Nvidia außergewöhnlich hohe Auftragsbestände.

00:00:46: Medien sprechen von Bestellungen im dreistelligen Milliardenbereich und entsprechend springt auch wieder der Aktienkurs von Nvidia ein paar Prozentpunkte nach oben quasi auf All Time High.

00:00:57: Läuft also weiterhin bei Nvidia.

00:00:59: Rechenkapazität ist nun mal der Engpass überhaupt und staatlich finanzierte Kapazitäten nehmen Druck aus dem Markt und beschleunigen Forschung.

00:01:10: Eben wie gerade so gesagt von nationaler Sicherheit bis hin zu Energiewende.

00:01:14: Für die Industrie bedeutet das unter anderem indirekt jedenfalls Entlastung bei der Nachfrage nach Rechenleistung.

00:01:22: Im Übrigen darf man tatsächlich davon ausgehen, dass hier auch Anwendungen im Bereich der Verteidigung zu finden sein werden.

00:01:31: Für mindestens einen dieser größten Rechner kooperiert Nvidia übrigens mit Oracle und das vorgestellte System soll hunderttausend Blackwell GPUs enthalten.

00:01:44: Das wäre eines der größten KI-Cluster weltweit.

00:01:49: um einfach auch mal zu verdeutlichen, in welcher Größenordnung wir hier wieder unterwegs sind und das zeigt ganz klar, auch in Europa brauchen wir gigantische AI Factories, um auch nur ansatzweise mithalten zu können.

00:02:04: Wie gesagt reden wir ja hier auch über Grundlagenforschung und wie der Name schon sagt Grundlagen für eben ganz ganz viel, was daraus entstehen soll.

00:02:17: Weiter geht es mit OpenAI und Microsoft.

00:02:21: Und zwar hat OpenAI die lang vorbereitete Umstrukturierung nun abgeschlossen und firmiert nun als Public Benefit Corporation oder übersetzt, gemeinwohl orientierte Kapitalgesellschaft.

00:02:36: Die Non-Profit-Stiftung behält formal die Kontrolle.

00:02:40: Gleichzeitig wurde ein neuer Deal mit Microsoft geschlossen.

00:02:44: Microsoft hält nun rund siebenundzwanzig Prozent an der For-Profit-Einheit und das Paket bewertet OpenAI nun bei ca.

00:02:53: fünfhundert Milliarden US-Dollar.

00:02:57: Zudem wird ein langfristiger Azure-Vertrag genannt, während frühere Exklusivrechte gelockert werden.

00:03:05: Außerdem soll ein unabhängiges Panel künftige AGI-Behauptungen prüfen.

00:03:12: AGI Artificial General Intelligence.

00:03:16: Also wann reden wir überhaupt von allgemeiner genereller Intelligenz, das also soll von einem unabhängigen Panel künftig geprüft werden.

00:03:27: Warum ist das wichtig?

00:03:29: Governance wird klarer und Kapitalzugang noch größer.

00:03:34: OpenAI kann leichter Eigen- und Fremdkapital aufnehmen, ohne die Gemeinwohlbindung, die es eben nun mal bisher gab, formell zu verlieren.

00:03:45: Microsoft bleibt der zentrale Partner, aber nicht exklusiv.

00:03:50: Reduzierte Exklusivität bei Infrastruktur erhöht OpenAI's strategische Beweglichkeit, während Microsoft weiterhin kommerziellen Zugang zu Modellen und Produkten bis mindestens in den vergangenen Jahren.

00:04:02: Das alles reduziert Klumpenrisiken für beide Seiten.

00:04:06: Nach dem Governance-Streit, und da war Elon Musk stark involviert, wurde OpenAI's Struktur immer wieder hinterfragt.

00:04:17: Die nun gewählte Mischform, also Foundation, kontrolliert Public Benefit Corporation, soll den Spagat aus Gemeinwohlauftrag und Kapitalintensiver Skalierung schaffen.

00:04:29: Man kann hier sicherlich kritisch von rein symbolischer Non-Profit-Kontrolle sprechen, andererseits scheint es nun endlich auch Rechtssicherheit zu geben.

00:04:42: Fakt ist, der Investitionshunger bleibt enorm.

00:04:47: Man spricht von dreistelligen Milliarden Summen, die für Rechenzentren und Chips über die nächsten Jahre anfallen werden.

00:04:55: Aber immerhin, der neue Rahmen erleichtert Großprojekte, inklusive potentieller Partnerschaften, jenseits von Microsoft im Hardware- bzw.

00:05:05: Rechenzentrumsbereich.

00:05:07: Prüf doch mal, wo bei euch heute harte Azure-Bindung besteht, denn künftig könnten Multi-Cloud-Optionen entstehen.

00:05:17: Das war's für heute.

00:05:18: Wenn dir der Mix hilft, teil die Folge doch gerne im Team und ansonsten bis morgen früh.

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